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Kolumbiens Bergbau kommt in Schwung: Auch die bislang eher bergbau-restriktive Regierung unter Gustavo Petro entdeckt mit dem Kupfermangel im Land die Vorzüge der Branche. Mehrere Unternehmen melden substanzielle Fortschritte bei Exploration und Produktion.
Die zerklüfteten Berge dominieren das Panorama wie smaragdgrüne Wellen mit unzähligen Schattierungen: Die Vegetation bedeckt die Ausläufer der Andenkordillere von den tieferen Lagen bis hinauf zu den wolkenumspielten Gipfeln wie ein dichtgeflochtener Teppich. Die Luft ist so warm und feucht, dass sie sich beim Einatmen regelrecht spüren lässt. Mit jedem Atemzug wird auch die eindrucksvolle Geräuschkulisse aufgesogen, die unzählige Insekten und Vogelarten zur Schau stellen.
Quimbaya Gold startet Bohrprogramm bei Tahami
Inmitten dieser kraftvollen Naturkulisse bereiten die Geologen des Goldexplorers Quimbaya Gold ein Bohrprogramm vor. Das Programm dient zur Exploration des wichtigsten Projekts im Portfolio: Tahami. Das 7.087 Hektar große Programm liegt in der Region Antioquia in Kolumbien und hat bei Explorationsexperten Aufmerksamkeit erregt.
Ein Grund dafür ist die einschlägige Nachbarschaft: In der Nähe liegen rund 25 historische und aktuelle Minen. Aris Mining betreibt die Mine Segovia in der Umgebung, wo 2023 220.000 Feinunzen Gold gefördert wurden. Auf 3,6 Mio. Unzen wird die Lagerstätten unter Segovia geschätzt.
Das Explorationsteam von Quimbaya Gold glaubt, dass auch Tahami das Potenzial für eine große Lagerstätte besitzt und stützt sich dabei auf geologische Übereinstimmungen mit den Nachbarn. Gesteinsproben hatten bereits aussichtsreiche Goldgehalte geliefert.
Kolumbien gilt unter Bergbauunternehmen und Explorern als Standort mit zwei Gesichtern: Einerseits ist der Ressourcenreichtum des Landes groß – und zudem im Vergleich mit anderen Standorten weitgehend unterexploriert. Das Investitionsklima gilt unter der aktuellen Regierung unter Präsident Gustavo Petro jedoch als suboptimal. Die Regierung steht dem Bergbau eher ablehnend gegenüber, was sich in einer schleppenden Lizenzvergabe und hohen Umwelt- und Sozialstandards niederschlägt.
Kolumbien startet Auktion für Kupferbergbauprojekte
Doch das Blatt wendet sich allmählich: Die Bedeutung des Bergbaus für die nationale Wirtschaft rückt zunehmend ins Bewusstsein der Regierung. Im Mai soll eine Auktion für Kupferbergbauprojekte starten, wie Alvaro Pardo, Präsident der Nationalen Bergbauagentur der Regierung, kürzlich mitteilte.
Die Regierung will dadurch die inländische Nachfrage nach dem Industriemetall decken und die bisherige Abhängigkeit von Importen beenden. Bei der Auktion werden insgesamt 17 Explorations- und Produktionsblöcke in den Departements Antioquia, Cesar und La Guajira angeboten.
Doch nicht nur im Kupferbergbau tut sich etwas: Im vergangenen Jahr reichten Unternehmen 293 Anträge für den Abbau von Kupfer, Gold und anderen Metallen ein und übertrafen damit die Zahl der Anträge für Kohleprojekte, die in Kolumbien traditionell eine große Rolle spielen. Wer einen Lizenzantrag einreicht, verspricht sich davon Erfolg: Die hohe Zahl der Anträge ist ein Hinweis auf wachsende Explorationsaktivität im Land.
Denarius Metals und Outcrop Silver melden Erfolge
Jüngste Erfolgsmeldungen von anderen Explorations- und Bergbauunternehmen im Land fügen sich in das Bild eines vorsichtigen, aber entschlossenen Aufschwungs ein. Das kanadische Junior-Explorationsunternehmen Denarius Metals etwa erwartet noch im zweiten Quartal die erste Produktion aus seinem Gold-Silber-Projekt Zancudo.
Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen erhebliche Anstrengungen unternommen, um Entwicklung und den Bau des Projekts voranzutreiben, die erforderliche Bergbaulizenz zu sichern und die Genehmigung für die Umweltverträglichkeitsstudie (EIS) zu erhalten. Ein Achtjahresvertrag mit Trafigura für das Gold-Silber-Konzentrat von Zancudo wurde bereits unterzeichnet.
Outcrop Silver & Gold sorgte zu Beginn des Jahres auf der Explorationsebene für Aufsehen. Bei Step-Out-Bohrungen südlich der Hauptressource in seinem Santa Ana-Projekt im mittleren Westen Kolumbiens wurden Gehalte von bis zu 1.913 Gramm Silber pro Tonne erzielt.
Das Management von Quimbaya Gold setzt auf das Potenzial von Kolumbien und speziell der Region Antioquia. Die beiden größten Goldminenprojekte des Landes, Segovia und Buritica, befinden sich in der Region. Antioquia steht für 50 % des kolumbianischen Goldbergbaus – und bietet mit einem gut ausgebauten Straßennetz und dem Zugang zu Strom und Wasser substanzielle Erleichterungen für Explorationsunternehmen.
Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen
Investoren stehen dem Vorhaben von Quimbaya Gold zunehmend aufgeschlossen gegenüber. Nicht nur konnte der Aktienkurs in den vergangenen sechs Monaten um fast 30 % zulegen. Das Unternehmen konnte im Februar auch eine mehrstufige Kapitalerhöhung über insgesamt 3 Mio. USD abschließen – für einen mit knapp 7 Mio. EUR bewerteten Junior Explorer im aktuellen Markt kein selbstverständliches Unterfangen.
Auch erste Analysten werden auf das Unternehmen aufmerksam. So gab Couloir Capital im April 2025 die Aufnahme der Research-Berichterstattung bekannt. Ron Wortel, Senior Mining Analyst bei Couloir Capital, schrieb in einem Bericht über Quimbaya: Das Unternehmen konzentrierte sich in den ersten Jahren seiner Tätigkeit auf seine Strategie, gezielt ein Landpaket in Kolumbien aufzubauen. Durch Zugriff auf eine firmeneigene Abstecksoftware gelang es Quimbaya, kostengünstig und schnell Claims zu erwerben. Dies verschaffte Quimbaya einen Zeitvorteil, um sich das aussichtsreichste Land vor anderen Unternehmen zu sichern. Wortel sprach darauf ein Kursziel von $1,00 CAD aus, was vom aktuellen Kursniveau einem Verdopplungspotenzial entspricht.
Weitere Informationen zu Quimbaya Gold finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:
www.miningscout.de/minenaktien/quimbaya-gold-inc/Unternehmen: Quimbaya Gold
CSE: QIM
WKN: A3DT3C
ISIN: CA74841L1013
Webseite: quimbayagold.com/Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte
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Kolumbiens Bergbau erwacht: Produktionsstart, Silberfunde & ein Goldexplorer in den Startlöchern
auf Imagewerbung publiziert am 7. Mai 2025 in der Rubrik Presse - News
Content wurde 208 x angesehen • ID-Nr. 112236
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